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Kapitel 161

Ren sitzt in Gedanken versunken auf dem Bett. Er bemerkt, dass ihm die Situation im Bad so durcheinandergebracht hat, dass er seine Armbanduhr im Band liegen lassen hat. Er sieht es als schlechtes Omen an, dass er die Existenz der Uhr vergisst. Noch dazu hat er das Gefühl, dass Kyoko ihn als Mann nicht ernst nimmt (aufgrund ihrer Lässigkeit).

Derweilen überlegt Kyoko was sie anziehen soll. Setsuka würde in Unterwäsche auftauchen. Das ist Kyoko jedoch zu peinlich. Ihr fällt schließlich ein, dass Ren aufgrund des Tragens seiner Armbanduhr auch ein Teil seiner Persönlichkeit behält. Sie beschließt nun auch einen Teil von sich auf ihre Setsuka Rolle zu beziehen.

Als Kyoko aus dem Badezimmer kommt liegt Ren mit der Decke über dem Kopf gezogen und zusammengerollt wie ein Kokoon im Bett. Kyoko geht davon aus das er schläft. Sie kommt ins Grübeln. Am morgigen Tag hat sie Termine am BOX-R Set. Dark Moon dürfte ihrer Meinung nach abgeschlossen sein. Allerdings hat sie keine Ahnung, wie Ren´s Terminplan für morgen aussieht. Sie ruft Yashirou an. Die hat keine Ahnung, dass Kyoko Cain Heels Schwester spielt und will ihr zunächst keine Auskunft geben. Die Sache klärt sich allerdings auf und so erklärt er ihr, dass Jelly Woods am nächsten Morgen im Parkhaus sein wird, um beide um zu stylen.

Nach dem Telefonat macht Kyoko noch Rens Wäsche fertig und wundert sich, warum Yashirou davon nichts wusste. Sie glaubt zunächst, dass die Setsuka Rolle eine spontane Idee von Takarada gewesen sein muss. Da Jelly ihr aber erzählt hat, sie hätte sich schon vorher Gedanken über Setsukas Styling gemacht, ist sie, was das angeht etwas unschlüssig. Dennoch ist es Kyoko wichtig über alles informiert zu sein, um ihre Aufgabe als Talisman gewissenhaft erfüllen zu können. Rens Armbanduhr hat sie inzwischen neben sein Bett gelegt. Der nicht schlafende Ren schaut nun auf diese Armbanduhr.

Am nächsten Tag sieht Cain ganz zerzaust auf dem Kopf aus, weil er sich nach dem Duschen nicht die Haare getrocknet hat. Setsuka weist ihn zu Recht. Schließlich taucht Jelly auf und präsentiert ihr mobiles Make-up-Zimmer. Takarada wartet bereits im Auto auf Ren. Jelly styled nun Kyoko um. Takarada möchte von Ren wissen, was für ein Problem er hat. Dieser erinnert sich daran, dass er geschworen hat, niemandem mehr etwas anzutun. Die Armbanduhr sollte ihn daran hindern es je wieder zu tun. Er hält es für ein schlechtes Omen und hat ein ungutes Gefühl. Ren meint nun zu Takarada, er hätte für Kyoko als Talisman keinen Gebrauch.


Kapitel 162

Ren wird unerwartet freundlich von Yashirou begrüßt. Eigentlich hat Ren mehr damit gerechnet, dass er sich über ihn lustig macht. Er erinnert sich, dass er erst heute früh von Kyoko erfahren hat, dass Yashirou nun von der Sache weiß. Takarada machte deswegen aus einer Mücke einen Elefanten und Kyoko fällt natürlich darauf rein, glaubte etwas falsch gemacht zu haben. Ren glaubt, dass Takarada irgendwas Tiefgründiges im Schilde führt. Er erinnert sich weiterhin an ihr Gespräch im Auto. Darin hat er Takarada zu verstehen gegeben, dass er besorgt ist, da Kyoko der Auslöser dafür war, dass er eine Sache, die er nie im Leben vergessen dürfte, völlig vergessen hat.

Kurz darauf holt Yashirou den in Gedanken versunkenen Ren wieder in die Realität zurück. Die Vorbereitungen für den Dark Moon Dreh sind abgeschlossen. Schließlich spricht Yashirou ihn doch auf die Sache an und möchte wissen, ob er wirklich in Ordnung ist. Er hat bemerkt, dass Ren wohl die ganze Nacht nicht geschlafen hat. Anders als Ren es erwartet hat, zeigt Yashirou Verständnis und vor allem Mitleid für seine Situation und für seine durcheinandergeratenen Gefühle. Doch Ren weiß nicht so recht, ob ihn die andere Variante (mit den Sticheleien) nicht besser gefallen hätte. Yashirou spricht Ren nun auf seine Strapazen an, die durch die Zusammenarbeit mit Kyoko entstehen werden. Weitere schlaflose Nächte könne er sich nicht leisten. Zudem sei Kyokos Rolle als Setsu eine spezielle Aufgabe der Love-Me Sektion. Sie käme damit in keinem Film vor. Ren solle bedenken, ob er Setsu Rolle nicht absetzen möchte. Ren erinnert sich nun an den Fortgang des Gespräches mit Takarada. Er war damit einverstanden, Setsu Rolle lahm zu legen. Allerdings gab es eine Voraussetzung. Ren soll derjenige sein, der es ihr mitteilt. Da Ren ihre Rolle als unnötig ansehe, wäre das auch seine Pflicht. Schließlich vertritt Takarada eine andere Meinung. Ren müsse ihr einen taktvollen und passenden Grund dafür liefern, den Kyoko letztendlich auch akzeptieren wird. Doch für Ren ist das alles andere als einfach. Er weiß, dass Kyoko momentan keinen Hass oder ähnlich auf ihn verspürt. Er hat jedoch Angst, dass er sich bei seinem nächsten Ausraster ebenso wenig kontrollieren kann. Schließlich werden Rens Gedanken von Ogata unterbrochen und bemerkt, dass er den jetzigen Ablauf rein gar nicht mitbekommen hat.

Derweilen wird BOX-R in einem Kaufhaus gedreht. Kyoko macht während des Drehs den Fehler, in "Setsu-Mode" zu schalten. Dadurch muss die Szene nochmals gedreht werden. Sie findet es schon etwas unheimlich, dass sie während eines Drehs unerwartet in eine andere Rolle schlüpft. Während sie in Gedanken versuchen ist und in irgendwelchen Make-up und Mode-Artikel herumwühlt, bekommt Kyoko nicht mit, dass sie in "Setsu-Mode" nach Reizunterwäsche greift. Chiori spricht sie darauf an und ist schockiert, weil sie annimmt, dass Kyoko auf solche Unterwäsche steht. Kyoko darf ihr nicht von ihrer geheimen Rolle erzähle, also rettet sie die Situation indem sie Chiori erzähle, es wäre ein Geschenk für eine Hardrock Freundin. Chiori kauft ihr das sogar ab.

Nach dem Dreh kauft Kyoko die Unterwäsche sogar. Sie und Chiori schlendern nun ein wenig durch die Gegend. Kyoko wundert sich warum Chiori nicht mit den anderen Crew-Mitgliedern mitgefahren ist. Sie gibt ihr nun zu verstehen, dass sie als Kouhai bei ihrem Senpai bleiben sollte. So erfährt Kyoko, dass Chiori sie als Senpai ansieht, worüber sie geschockt ist. Immerhin verfügt Chiori über weitaus mehr Schauspielerfahrungen als sie. Chiori erklärt ihr nun, dass sie die Identität als "Chiori Amamiya" als Neuanfang ansieht. Niemand kennt sie unter den Namen also ist auch sie ein Neuling im Showbusiness. Chiori wundert sich jedoch, warum Kyoko noch nicht berühmt ist. Immerhin ist Dark Moon sehr erfolgreich. Kyoko meint nun, dass sie auch nicht genau weiß, woran es liegt. Fakt sei, die Leute erkennen in ihrer "normalen" Gestalt keine ihrer Rollen. Deshalb wird sie immer noch als Neuling angesehen, weil sie halt keiner identifiziert. Plötzlich schmeißt Chiori das japanische Wort für "Fee" in den Raum (meint damit aber nicht direkt die "Fee"). Kyoko wird hellhörig und will sofort wissen, wo die Fee steckt. Sie schaut sich um, entdeckt eine Menschenmasse und glaubt sofort, dass sie da sein muss. Doch ihr Schauobjekt ist niemand anders als Ren Tsuruga!


Kapitel 163

Chiori ist in Gedanken. Mit der Fee meinte sie sinngemäß eine Person, die sonst ganz unscheinbar wirkt und irgendwann durch irgendeine Sache sich erkennbar macht. Sie bezeichnet es als "unsterblichen Schmetterling" und glaubt in Kyoko diesen gesehen zu haben.

Kyoko erzählt nun Chiori, dass heute eine Autounfall-Szene für die letzte Dark Moon Folge gedreht werden soll. In der Tsukigomori Fassung existierte so eine Szene nicht. Sie wurde speziell für Dark Moon arrangiert. Kyoko geht davon aus, dass Ren diese Szene wohl eigenhändig spielen wird. Sie bittet Chiori kurz zu warten.

Derweilen hat Yashirou gewisse Bedenken, da Ren wirklich beabsichtigt diese Stunt-Szene selber zu spielen. Ren sieht die Sache jedoch locker. Plötzlich taucht Kyoko dort auf und alle sind total begeistert von ihrer Natsu Rolle, in der sie viel reifer und schöner rüber kommt. Einer der Dark Moon Darsteller wird plötzlich aufmerksam und möchte einen Blick auf Kyoko werfen. Doch Ren scheint ein Gespür für "Gefahr" zu haben und so schnappt er sich Kyoko und geht mit ihr woanders hin. Yashirou ist begeistert, wie schnell Ren bemerkt hat, dass Kyokos jetziges Erscheinungsbild auch das Interesse anderer Männer wecken könnte.

Ren macht Kyoko nun ein Kompliment. Er hat "Princess Rosa" an ihrem Hals entdeckt und meint, sie würde perfekt zu ihrer Rolle als Natsu passen. Kyoko meint nun all die Komplimente bezüglich ihres reiferen und schöneren Aussehens würden nur durch die Magie von Princess Rosa und von Kanae Geschenk (Make-up) kommen. Ren ist gerade dabei Kyoko klar zu machen, dass der wahre Grund dafür ihr Schauspieltalent ist, als Kyoko ihn unterbricht. Sie macht sich Sorgen, dass Ren bei dem Stunt irgendwas passieren könnte. Sie erklärt ihm, dass sie ursprünglich vorhatte, ihn einen Talisman zu basteln. Allerdings hat sie es sein lassen, da der Talisman Ren immer wieder an die Gefahr erinnern würde. Er würde ihn verunsichern und es könnten dadurch letztendlich Probleme entstehen. Ren findet ihre besorgte Reaktion in dem Moment sehr "angenehm". Dank Chioris Auftauchen, kann er seine Gefühle zurückhalten. die beiden verlassen nun das Dark Moon Set, um zum BOX-R Set zu gehen. Ren fängt an zu glauben, dass hinter Takaradas Absichten mehr stecken muss, als nur seine Essgewohnheiten zu regeln und die wahre Identität Cain Heels zu bewahren.

Letztendlich bemerkt Kyoko, dass ihre Halskette mit Princess Rosa sich gelöst hat. Sie hält sie vom Herunterfallen ab. Ob das ein schlechtes Omen für die nächsten Ereignisse bedeutet?


Kapitel 164

Kyoko Schauspielkolleginnen denken, dass das ein schlechtes Omen sein könnte, wenn ihre Halskette abfliegt. Kyoko versucht ihnen klar zu machen, dass dem nicht so ist. Sie wird regelrecht wild, als die Schauspielerinnen dennoch darauf beharren. Kyoko möchte es absolut nicht als schlechtes Omen hinnehmen. Ihre Kolleginnen inklusive Chiori rätseln, weshalb so bei dem Thema so empfindlich reagiert.

Derweilen verläuft Rens Stunt-Test perfekt. Ogata ist vollkommen zufrieden. Die Leute am Dark Moon Set sind überrascht, dass Ren den Stunt-Test perfekt ausüben konnte. Schließlich sollen sich alle für den eigentlichen Dreh bereit machen. Der eigentliche Stunt-Dreh beginnt nun. Alles läuft perfekt. Doch dann läuft plötzlich ein kleiner Junge über den Zebrastreifen, um zu seiner Mutter zu laufen.

Das Quietschen der Reifen und das Geschrei der Leute entgeht den Leuten am BOX-R Set nicht. Der Regisseur beschließt kurzerhand das Set zu verlassen um nachzuschauen, was passiert ist. Kyoko sitzt der Schock im Gesicht. Da sie immer noch am Arbeiten sind, traut sie sich zunächst nicht, das Set zu verlassen. Da ihr Schauspielkolleginnen und Chiori jedoch merken, dass sie besorgt ist, geben sie ihr ein Okay, da ihr Regisseur immerhin auch das Feld geräumt hat. So läuft Kyoko nun blitzschnell in die Richtung des Dark Moon Sets. Ihr BOX-R Kolleginnen rätseln, warum Kyoko so bleich wurde. Da sie von dem Stunt wissen, der von Ren absolviert wird, gehen sie davon aus, dass er ihr mehr bedeuten muss, als bisher angenommen.


Kapitel 165

In Rens Erinnerungen: Ein dunkelhaariger Mann wurde von einem Auto angefahren und Koan bekam das mit. Er bemerkte ebenso die Frau, die um ihn weinte und schrie.

Kyoko läuft nun zunächst zu Ogata. Dieser erklärt ihr, dass glücklicherweise niemandem etwas passiert ist. Doch dann meint der Stuntman an Rens Seite, dass dieser sich seltsam verhält. Er reagiere auf nichts. Kyoko und Ogata laufen nun zu Ren, wo bereits andere Set-Mitglieder sind. Ren ist nun total in Gedanken gefallen und sitzt bewegungslos und geschockt im Auto. Kyoko erinnert diese Reaktion an den Vorfall, wo Ren auf diese Typen losgegangen ist. Ogata schaut sich ihn genauer an und meint, Ren sehe aus wie ein lebloser Körper. Er hätte so was noch nie zuvor gesehen.

Wieder in Rens Erinnerungen. Kuon stand geschockt vor der Frau und dem Mann. Die Frau rief dem Mann namens Rick zu, er dürfe nicht sterben. Kuon stand wie gefroren daneben, als er das fließende Blut bemerkte. Er war absolut bewegungsunfähig.


Kapitel 166

Zunächst einmal begegnet Kyoko den Regisseur von BOX-R. Dieser zeigt Verständnis dafür, dass sie den Drehplatz verlassen hat. Ogata bricht nun den Dark Moon Dreh ab und lässt Ren ins Krankenhaus schicken, da er immer noch auf nichts reagiert. Kyoko ist überaus besorgt.

In Rens Erinnerungen kann die Frau nicht verstehen, dass so etwas passieren konnte und sie gibt Kuon die Schuld an seinem Tod. Hätte Rick Kuon nie begegnet, dann wäre es niemals passiert. Sie ist der Ansicht, Kuon hätte sterben müssen und nicht Rick. Kuon (Ren) fragt sich, ob sein Tod ihn gerettet hätte und ob das Rick Absichten waren, trifft jedoch eine andere Entscheidung. Es stellt sich nun auch heraus, dass die kaputte Uhr einst Rick gehörte.

Ren kommt nun mehr und mehr wieder sich. Kyoko hält seine Hand und fragt ihn, ob er ihre Stimme hören kann. Er antwortet nun mit einem warmen Lächeln, dass er sie ein deutlich verstehen könne. Kyoko Stimme hat Ren aus seinem Albtraum geholt.


Kapitel 167

Ren befindet sich im Krankenhaus. Er verfällt mal wieder in Gedanken. Ihm wird bewusst, dass es Kyoko war, die ihn aus seinen aufbrausenden Emotionen befreit hat. Ren nimmt zudem an, dass Takarada sie deshalb als Glücksbringer eingesetzt hat, da er geahnt hat, dass Kuons Emotionen in so einer Situation irgendwann überlaufen werden. Ren ist sich im Klaren, dass er Kuon bisher immer tief verschlossen hat. Als B.J. hätte er Kuons Dunkelheit hervorholen müssen, um seine Rolle spielen zu können. Doch als Ren Tsuruga dürfe er Kuons Emotionen nicht zeigen.

Schließlich tauchen auch Ogata und Yashirou auf, die Ren aus dem Krankenhaus begleiten wollen. Ogata ist froh, dass Ren nichts Schlimmeres passiert ist. Er entschuldigt sich mehrmals für die Unannehmlichkeiten am Drehplatz. Nachdem Ogata die beiden verlässt, macht Yashirou Ren auf Ogatas Bitte aufmerksam, er solle doch einen Stuntman diesen Autostunt durchführen lassen, auch wenn es gegen Rens Grundsätze verstößt. Ren müsse vorsichtig sei, immerhin muss er seine Rolle als Cain Heel noch spielen. Yashirou geht davon aus, dass es der Stunt ist, der Ren Angst bereitet. Deshalb gibt er Ren zu verstehen, dass er in so einer Situation nur scheitern wird, egal wie professionell er ist.

Als Ren in seiner Wohnung ankommt, gerät er wieder ins Grübeln. Es sei nicht der Stunt, vor dem er Angst hätte, sondern die plötzlich aufbrodelnden Emotionen die durch Kuon verursacht werden, da er seine Emotionen als B.J. wieder hochholen muss. Dadurch sind auch Tsuruga Rens Emotionen instabil. Ren hat Angst, dass er beim nächsten Mal seine Emotionen ebenso nicht in Griff bekommt und Kuons Dunkelheit aus ihm heraus platzt.

Plötzlich erinnert ihn diese Situation an die Sache mit Kyoko und dem Glückbringer. Er hatte Takarada damals erzählt, dass er in ihrer Nähe Dinge vergisst, die er niemals vergessen darf. Für Ren sind beide Seiten wichtig. Dennoch ist ihm bewusst, dass er sich irgendwann für eine Seite entscheiden muss. Kurz darauf klingelt sein Handy. Er wird von Kyoko angerufen, geht jedoch nicht ans Telefon.

Ren erinnert sich nun an ein früheres Gespräch mit Rick. Was auch immer damals vorgefallen ist, Rick wollte wissen, fragt Kuon, ob es das ist was Japaner unter „Jemandes Pflicht verrichten“ verstehen oder ob es einfach nur Mitleid ist. Kuon entschuldigte sich bei Rick, doch dieser möchte keine Entschuldigung. Er meint, er hasse Leute, die ihr eigenes Leben nicht für sich selbst leben können. Zeit sei nicht unbegrenzt. Wenn Kuon also Zeit zum Herumstehen und Trübsalblasen hat, dann müsse er schnellstmöglich damit aufhören. Sollte er mit wirklich Mitleid mit Rick haben, dann solle er jetzt handeln.

Derweilen macht sich Kyoko Sorgen. Zunächst versucht sie die Angelegenheit, dass Ren nicht ans Handy gegangen ist, schön zu reden. Doch dann kommt ihr eine schlimme Vorahnung und sie bekommt Panik, dass Ren etwas passiert ist. Schließlich klingelt ihr Handy. Als sie auf dem Display "Tsuruga-san" liest, ist sie überglücklich und geht schließlich ans Telefon.


Kapitel 168

Ren und Kyoko sind in einem luxuriösen Einkaufsladen. Ren kann sich nicht entscheiden, welches Hühnerfleisch er kaufen soll. Er meint, dass Teure müsse qualitativ besser sein. Kyoko hilft ihn bei seiner Entscheidung und meint, dass günstigere Fleisch wäre vom Geschmack her besser als das Teure. Nach dem Einkauf gehen sie in Rens Wohnung, die direkt unter dem Kaufhaus ist. Kyoko kann immer noch nicht so recht verstehen, dass sie sich hierauf eingelassen hat. Doch wie kam es dazu?

Am Ende des vorherigen Kapitels rief Ren Kyoko und entschuldigte sich. Kyoko war sehr beruhig, als sie hört, dass es ihm gut geht. Ren meinte schließlich, er müsse sich bei ihr bedanken, da sie seinen ganzen Körper gewärmt hat. Die Aussage war Kyoko äußerst peinlich zumal ihre Hand nur seine eiskalte Hand gewärmt hat. Sie fand es sehr übertrieben, dass sich Ren dafür bedankt. Schließlich hat Ren auch noch eine äußerst seltsame Bitte: Er wollte mit ihr Maui Omu Reis essen.

23 Uhr Abend in Ren Wohnung. Kyoko hat vergebens nach dem Rezept gesucht. Sie kennt zwar Mazui Omu Reis aber keinen Maui Omi Reis. Sie geht eigentlich davon aus, dass sie das Kochen übernimmt. Doch Ren überrascht sie prompt, er ist hier der Chef in der Küche. Kyoko versteht, nicht so recht wobei sie ihn nun helfen soll. Sie bemerkt außerdem, dass Rens Kochkunst nicht gerade die Beste ist. Er wirft sämtliche Zutaten zusammen und kocht einen großen Haufen Omu Reis mit Shrimps und Hühnerfleisch. Kyoko soll dem Haufen nur noch eine „Acht“ mit Ketschup verpassen (Dekoration). Ren ist fest entschlossen alles zu essen, schließlich hätte er hart dafür gearbeitet. Kyoko ist platt. Das Ren fest entschlossen ist etwas zu essen, damit hätte sie im Leben nicht gerechnet.

Nun soll sie auch noch den ersten Biss machen. Sie isst etwas davon und wie erwartet schmeckt es widerlich. Ren möchte ihre Meinung hören. Sie überhäuft ihn mit Komplimenten, doch Ren bemerkt, dass diese gezwungen sind, und fängt an zu lachen. Er hätte noch nie zuvor gekocht, und dass das Essen nicht schmecken wird, sei ihm von vorne rein klar gewesen. Dennoch will er alles aufessen. Er erzählt ihr, dass Maui Omu Reis eine Abwandlung vom Mazui Omu Reis ist. Da er das Originalrezept jedoch nicht kennt, hat er dem Gericht einen anderen Namen gegeben. Die beiden essen nun brav das Essen. Ren meint nun, Kyoko müsse es sich nicht rein zwingen. Sie könne es stehen lassen. Doch Kyoko macht ihm klar, dass einen Kameraden der momentan in eine aussichtlosen Situation ist nicht im Stich lassen darf. Der Berg müsse bezwungen werden und Ren dürfe nicht aufgeben. So essen schließlich beide weiter und Kyoko erkennt, dass Ren sich gar nicht so sehr von ihr unterscheidet, so wie sie es immer gedacht hat.


Kapitel 169

Ren erinnert sich. Einst brachte Rick ihm einen ausgewachsenen Hahn mit, damit dieser ihn tötet und schlachtet. Doch Kuon war damals viel zu feinfühlig und gab dem Hahn sogar einen Namen. Der Hahn symbolisierte damals Kuons Schwäche, die er überwinden soll (Huhn steht generell für Feigling oder Schwächling). Rick wollte nicht, dass Kuon immer und immer wieder von anderen Leuten wegen seiner Höflichkeit in Bedrängnis kommt. Noch dazu erzählte Kuon damals seinen Eltern nicht von seinen Problemen, da es ihnen sonst ebenso Probleme bereiten würde. Für Rick sah alles so aus, als würde Kuon sein eigenes Talent dadurch verstecken. Würde das so weitergehen, dann hätte er keine Chance sich irgendwann als Schauspieler zu etablieren.

Schließlich kam Kuon auf die Idee den Hahn zu verschonen, stattdessen Hühnchen-Nuggets zu besorgen. Doch das reichte Rick nicht. Er wollte, dass er das gewünschte Hühnchengericht selbst anfertigt, damit er sich seinen Problemen stellt. Die Nuggets waren schließlich schon fertig. So griff Kuon letztendlich auf den Mazui-Omu-Reis zurück, den sein Vater häufig mal angefertigt hat. Seine Version war jedoch miserabel und so hatte Kuon vor, es wegzuwerfen. Doch Rick sorgte dafür, dass er es aufisst. Denn so überwinde Kuon den starken Feind und bekämpft das Huhn in sich. Kuon meinte jedoch, dass das mit diesem Huhn nicht ginge. So will Rick aus dem „grausamen Huhn“ ein „mächtiges Huhn“ machen. Der spezielle Zauber einer Frau sollte das hervorrufen.

Kuon wurde plötzlich deprimiert. Denn seine Freundin hat ihn verlassen, sodass keine Frau im Haus war, die diesen Zauber anwenden könnte. Rick kann es kaum fassen wie viel häufig Kuon die Frauen wechselt. Er wollte ihm dennoch helfen und zeigte Kuon einen alten Familienzauber. Rick wollte etwas haben, womit er das Gericht verzieren kann. So gab Kuon ihn den Ketchup und Rick sagte eine Art magischen Glücksspruch:  Das Glück möge zu Kuon zurückkehren und fortan wirken. Kuon würde das packen und wäre an einem Sieg gebunden.

Schließlich holt Kyoko Ren aus seinen Gedanken. Sie will ihm etwas zur Verdauung geben, doch Ren glaubt verloren zu haben, wenn er das nicht aus eigener Kraft schafft. Kyoko übernimmt nun den Abwasch, um Ren noch eine Hilfe gewesen zu sein. Während des Abwaschs denkt Kyoko nach. Sie hat gehört, dass Ren häufiger Mal eine Wettbewerbsphase hat. Beim letzten Mal wären es Steak und Tonkatsu gewesen, die er als „Feind“ besiegen musste. Sie erkennt, dass das Huhn in diesem Fall auch „Schwäche“ symbolisieren sollte. Und wieder erkennt sie, dass er und sie viele Gemeinsamkeiten haben. Kyoko geht stark davon aus, dass er Angst davor hat, die Stunt-Szene erneut zu spielen.

Ren ist wieder in Gedanken. Mit dem Zauber einer Frau meinte Rick damals konkret den Zauber der Frau, die Kuon liebe. Ren geht davon aus, dass das keine Magie ist. Er sehne sich nur nach Kyokos Nähe. Durch Kyoko kann er Rick vergessen. Dies bereite ihm zwar Angst, aber er müsse sich für eine Sache entscheiden, um nicht davon zu laufen. Sein Ziel ist es, seinen Job hervorragend auszuführen und seine Rolle als B.J. zu meistern. Sein Wille wäre dazu groß genug. Er müsse es schaffen sein altes Ich, Kuon, zu besiegen. Ihm kommen wieder die Worte hoch (von Rick?): „Du schaffst das. Du wirst gewinnen“. Er erinnert sich an das was Kyoko Kuu bei seiner Abreise gesagt hat: „Ich werde alles geben und kämpfen!!... An meine eigenen Fähigkeiten glauben!!“

Kyoko stört Ren wieder in seinen Gedanken und meint, er müsse seine Grenzen kennen. Kyoko möchte Ren nun etwas Wichtiges bezüglich Princess Rosa erzählen. Sie weiß, dass er der eigentliche Bote dieses Geschenks ist. Princess Rosa hätte den Zauber, dass Kyoko von anderen Leuten Komplimente für ihre Natsu Rolle bekommt. Ren meint, das wäre keine Magie. Doch Kyoko sieht das anders. Sie wolle es Ren beweisen. An Princess Rosas Seite fühle er sich niemals verloren. Er müsse nur daran glauben, dass alles Mögliche auch möglich werden kann. Ren müsse sich nur überlisten und sagen, dieses Mal würde er gewinnen. Er müsse sich nur darauf einlassen. Ren erinnert sich zwischendurch an Ricks Worte über den Zauber einer Frau, aber auch an Takaradas Worte, Kyoko wäre der mächtigste Glückbringer. Kyoko streckt Ren nun Princess Rosa entgegen. Ren streckt ihr seine Hand entgegen und meint, er wolle sich darauf einlassen.


Kapitel 170

Ganz zum Anfang sehen wir ein Bild von einer Box mit mehreren Schlössern. In dieser Box versteckt Kyoko das Gefühl "Liebe", welches sie nach der Sache mit Sho für immer verschließen wollte.

Zunächst einmal unterhalten sich Sawara und Takarada über eine bald stattfindende Party, an der die Dark Moon Darsteller teilnehmen werden. Takarada will diese im ägyptischen Style zelebrieren. Sawara lehnt diese jedoch ab. Takarada will sich nun persönlich darum kümmern. Sawara bittet Takarada, er solle nicht als Partisan auf die Party gehen. Er hätte die Angewohnheit den eigentlichen Anlass einer Feier in seinen eigenen Anlass zu verändern.

In der Zwischenzeit entdeckt Kanae Kyoko in einer Passage. Sie wondert sich, warum sie alleine durch die Gegend läuft. Kanae sieht sie nur von hinten, hat jedoch das Gefühl als würde Kyoko weinen. Als sie sie anspricht verändert sich Kyokos Gesichtsausdruck in einen "Glücklichen". Doch Kanae erkennt, dass sie ihre wahren Gefühle überspielt. So erfährt sie, dass sie auf einer Party für Dark Moon eingeladen ist, bei der sich nicht die passende Kleidung hat. Die Party sei eine bedeutsame Feier. Schließlich sei Dark Moon sehr beliebt, noch dazu wäre in derselben Woche die letzte Folge ausgestrahlt worden und zusätzlich sei es ihnen gelungen, die Einschaltquoten von Tsukigomori zu übertreffen. Kyoko hat die böse Vorahnung, dass man sie erst gar nicht auf die Party lässt, weil man sie nicht als Schauspielerin identifiziert. Kanae beruhigt sie. Schließlich könne sie sich etwas passend von der Dienststelle leihen. Immerhin gehe es hier um ihren Job und da sollte sie nicht zögern, die Dienststelle um Hilfe zu bitten. An Kyokos Reaktion erkennt Kanae, dass Kyoko wohl nur Ausreden sucht, um nicht auf die Party gehen zu können. Sie spricht sie darauf an und plötzlich hat es Kyoko ziemlich eilig, um zu Sawara und Takarada zu kommen. Sie verschwindet und Kanaes Verdacht wird verstärkt. Kanae wundert sich, was ihre Gründe dafür sind.

Im Alleinsein erfährt man nun, dass Kyoko das Problem mit der Kleidung wirklich nur als einen Grund ausgewählt hat, nicht zur Party gehen zu können. Denn eigentlich hat sie darüber bereits mit Sawara geredet, der ihr sagte, dass sie ohne Bedenken auch in Schuluniform zur Party gehen könne. Sie erinnert sich an den Abend mit Ren. Sie gab ihm Princess Rosa, die Ren Mut geben sollte. Dieser berührte nun Princess Rosa und ihre Hand und meinte, er würde den Mut fühlen, der durch seinen Körper fließt. In dem Moment hörte Kyoko ein schauriges Geräusch. Es war das Geräusch vom letzten Schloss ihrer verbannten Box, welches sich geöffnet hat.  Sie erinnert sich an das Gefühl, was sie einst bei Sho hatte und ist alles andere als erfreut darüber.


Kapitel 171

Kyoko Gefühlwelt steht Kopf. Sie hat inzwischen erkannt, dass ihr Herz anfällig auf Ren ist. Sie fühlt sich in seiner Gegenwart in einer Rolle sicher und geschützter. Inzwischen meint sie, sie hätte die Schlösser wieder verriegelt.

Kijima entdeckt Kyoko auf dem Gehweg. Er hört von ihr dieselbe Ausrede, die sie Kanae angeboten hat. Während Kyoko in Gedanken schwebt überredet er sie, dass er sie umstylen darf. Nicht zuletzt möchte Kijma sich davon überzeugen, ob Kyoko wirklich so wunderschön ist, wie alle behaupten.

Derweilen auf der Party. Ogata bedankt sich bei Ren für seine sehr gute Leistung. Ren bedankt sich ebenfalls, da er dank Dark Moon viele neue Erfahrungen sammeln konnte. Kaum ist Ogata weg, erklärt Yashirou Ren, dass im Nachhinein noch eine private Feier ohne Anwesenheit der Öffentlichkeit stattfinden wird, wo er auf keinen Fall fehlen sollte. Doch er stellt fest, dass Ren gar nicht zuhört.  Zunächst geht Yashirou davon aus, dass er Ausschau nach Kyoko hält. Doch Ren schaut sich nach Kijima um.

Derweilen ist Kyoko völlig umgestylt worden. Kijima ist begeistert. Kyoko kann es kaum fassen, dass er sie schön findet. An Princess Rosas Magie kann es dieses Mal nicht liegen, da sie diese nicht dabei hat (der Anhänger ist kaputt). Schließlich macht er ihr ein Kompliment. Kyoko läuft zwar rot an, erkennt jedoch, dass es anders ist, als wenn Ren ihr ein Kompliment macht. Deshalb weicht sie solchen Situationen so gut es geht aus. Für sie steht fest, die Schlösser dürfen kein weiteres Mal geöffnet werden, weiß jedoch, dass es schwer wird, da Ren in der Lage ist, sie mit Leichtigkeit zu lösen. Und das ist der Grund, warum es ihr wieder einmal gelingt, Ren auf irgendeine Weise zu verabscheuen. Die beiden kommen nur bei der Feier an und Ren schaut etwas verdutzt zu den beiden.


Kapitel 172

Kijima, mit Kyoko an seiner Seite, erklärt Ren und Yashirou was passiert ist. Natürlich setzt Ren mal wieder sei Fake-Lächeln auf und Kyoko merkt, dass er sauer ist. Sie weiß zunächst nicht warum.

Nun folgt eine Rede von Ogata, der sich bedankt. Daraufhin sollen alle Darsteller interviewt werden. Momose ist zuerst dran und wird gefragt, welche Szene ihr am meisten in Erinnerung bleiben wird. Für sie war es die Stunt-Szene, an der sie auch direkt beteiligt war. Sie sagt es zwar nicht direkt im Interview, aber da Ren den Stunt selber drehen wollte, spornte es Momose an, ebenfalls direkt darin mitzuwirken. Ren hat sein Interview absichtlich nach hinten verschoben, um ein Auge auf Kyoko werfen zu können. Er plaudert ruhig mit anderen Dark Moon Darsteller, während Kijima Kyoko auf ein Date einlädt. Dies entgeht Yashirou natürlich nicht. Er wundert sich, ob Ren es auch mitbekommen hat und wenn ja, warum er dabei so ruhig bleibt.

Kyoko hat seine Einladung angenommen, da sie angenommen hat, es wäre ein Scherz gewesen. Doch Kijima macht nun ernst. Er möchte nun eine Wahrsagerin mit ihr besuchen, damit Kyoko sich voraussagen lassen kann, ob die beiden zusammenpassen. Kyoko bekommt die Kurve und macht Kijima klar, dass sie ihre Reinheit bis zu ihrem Lebensende bewahren müsse. Dies hätte sie geschworen.

Ren rettet sie aus der Situation, da ihr Interview gleich stattfindet. Die beiden sitzen nun zusammen und warten darauf, dass sie an der Reihe sind. Kyoko bemerkt, dass Rens Interview wegen ihr verlegt wurde. Zunächst macht Ren ihr Vorwürfe. Sie hätte mit ihrer Aktion beinahe LME und den Präsidenten in Verlegenheit gebracht. Männer würden derartige Sachgeschenke nur mit Hintergedanken machen. Er wiederholt sich dabei mehrmals. Kyoko entschuldigt sich und glaubt, dass er deswegen sauer gewesen ist. Als Ren nun aber auch noch meint, sie müsse ihn sofort benachrichtigen, wenn so etwas noch mal passiert, kommt sie ins Grübeln. Da sie in Rens Nähe besser zurechtkommt, wenn es laut ist, will sie ihm die Angelegenheit nicht erklären, sondern noch ein wenig anheizen. Sie wartet nun gelassen auf seinen Konterangriff. Kyoko möchte wissen, ob er das wirklich um jeden Preis von ihr verlangen möchte.


Kapitel 173

Am nächsten Tag: Die Medien berichten viel über die „Dark Moon“-Party, besonders jedoch über Kyokos wunderschöne Wandlung. Shoko sieht den Bericht im TV und ist geschockt. Sie kann es kaum fassen, dass es Kyoko nochmals gelungen ist sich dermaßen zu verändern (besonders nach ihrer Rolle als Mio). Für Shoko steht fest: Sho darf diese Bilder nicht zur Sicht bekommen. Schließlich kommt dieser aus der Dusche, sie macht den Fernseher aus und sorgt mit einer Ausrede dafür, dass er ihn auch nicht wieder anschaltet (von wegen er rieche noch nach einem Tiger, der am Vortag mit ihm in einer CM mitgespielt hat, und müsse sich nochmals duschen).

Derweilen begegnet Kyoko auf dem Weg zur Arbeit Momose und ihren Manager. Sie kommen ins Plaudern. Die Einschaltquoten hätten sie gestern Abend noch einmal übertroffen. Momose meint, dass das Rens Verdienst ist, da er die meisten Fans anlockt. Kyoko meint jedoch, Momose hätte viele männliche Fans, daher wäre sie auch stark daran beteiligt gewesen. Momose erzählt Kyoko nun auch, dass viel über sie in den Medien gesprochen wird. Anstatt sich zu freuen, wird Kyoko panisch, weil sie denkt, sie wäre mal wieder unnormal rüber gekommen und hätte damit die Medien auf sich gezogen. Momose beruhigt sie, immer müsse man im Showbusiness hervorstechen und sie hätte nun mal wunderschön ausgesehen. Kurz darauf kommt Momose ins Schweigen und bricht das Gespräch mit einer Ausrede ab. Was sie Kyoko nicht mitteilen wollte ist, dass sie an Rens Seite an sehr schönes Bild gemacht hat.

Kyoko macht sich nun für ihren Auftritt als Boo bereit. Sie ist immer noch ein wenig irritiert aufgrund des Vorabends. Doch was ist nach der Konfrontation passt? Für Kyoko ist genau das eingetroffen, was sie erwartet hat: Ren spielte vor ihr mal wieder den Dummen. Er machte sich mit irgendwelchen Bemerkungen über sie lustig und ganz plötzlich ließ er den Playboy heraushängen. Es fragte sie, ob er etwas mit ihr anstellen dürfe. Daraufhin wurde Kyoko überaus nervös und schmiss fast eine teure Deko um. Ren beruhigte sie daraufhin wieder und meinte, es wäre nur ein Scherz gewesen. Er würde nie etwas mit ihr anstellen, da es sie zum Weinen bringen könnte. Für Kyoko steht fest, er sieht in ihr keine Frau. Allein schon seine damalige Aussage nach dem Kuss auf die Backe, er würde so etwas nie mit jeder X-beliebigen machen, lässt sie darauf schließen, dass er bei anderen Frauen weiter gegangen wäre als nur ein Kuss auf die Backe. Sie ist sichtlich enttäuscht, versucht dieses Gefühl allerdings mal wieder zu überspielen und sich einzureden, sie müsse versuchen seinem Gentleman grinsen widerstehen zu können, gerade weil sie zu dieser Erkenntnis gekommen ist, dass er sie nicht als Frau sieht.

Schließlich klingelt ihr Telefon. Takarada ist am Apparat und gibt ihr zu verstehen, dass morgen ihre eigentliche Heel-Geschwister-Mission beginnt. Kyoko ist darauf trotz ihrer Gefühle bestens vorbereitet.


Kapitel 174

Kaum hat Takarada sein Telefonat mit Kyoko beendet betritt Ren auch schon sein Zimmer. Er verdächtigt Takarada mal wieder, er würde irgendwelche Verkupplungsspielchen planen und die eigentlichen Probleme nicht bedenken. Takarada lenkt natürlich von Thema ab. Schließlich spricht er ihn unerwartet darauf an, dass er seinen Namen und LME dazu ausnutzt um seinen Willen zu bekommen (schließlich hat er das bei Kyoko als Grund angegeben, warum sie nicht mit Kijima hätte ausgehen sollen). Ren wundert sich, woher er diese Details weiß. Nun stellt sich heraus, da Sawara nicht wollte, dass Takarada die Party zu seiner macht, hat sich dieser überlegt nicht persönlich dort aufzukreuzen, sondern nur als Pharao-Statue. Da diese zufällig in der Nähe der beiden stand, hat er das gesamte Gespräch mit verfolgen können. Schließlich taucht Jelly auf, die Ren nun für Cain Heel fertigmachen möchte. Ren muss sich von ihr eine Standpauke anhören lassen, weil er sie mit „Mrs. Woods“ angeredet hat. Takarada beobachtet die beiden. Im Gedanken versunken, meint er Kyokos Reaktion wäre normal gewesen. Für sie sei es das erste Mal gewesen, dass ein Mann so etwas zu ihr gesagt hat. Aus seinen Gedanken lässt sich entnehmen, dass er irgendwas plant. Die Dinge würden für ihn momentan so laufen, wie er es erwartet hat. Ihm sei klar gewesen, dass es nicht einfach wird, da Kyoko in seinen Augen ein sehr komplizierter Fall und die absolute #1 der Love-Me Sektion ist.

Derweilen im Studio der Japonet TV-Sendung. Den drei Moderatoren ist Kyokos Veränderung nicht entgangen. Einer der Drei zeigt besonderes Interesse, hat jedoch versäumt ihr zu sagen, dass er sie wunderschön fand (aus den News über die Dark Moon Party). Fakt ist, die anderen beiden haben wohl auch schon mit Kyoko darüber gesprochen, daher wundert es sie, warum ihr Kollege es noch nicht getan hat. Kyoko serviert sie jedoch auf ihre übliche Art und Weise ab. Denn für Kyoko ist das alles die Magie von Princess Rosa. So nebenbei hat Kyoko die Feststellung gemacht, dass Schauspielen für sie auch eine Art Magie ist. Denn nur so kann sie trotz unerwünschter Gefühle in diverse Rollen schlüpfen. Sie macht sich nur für ihre Aufgabe als Boo in der TV-Sendung bereit.

Inzwischen bei Ren und Yashirou. Zunächst einmal reden sie über Rens momentanen Terminstress. Ren schafft es dennoch immer pünktlich da zu sein. Dann beschließt Ren auch noch Yashirou zu Liebe etwas zu Essen zu holen. Schließlich erzählt Ren noch über seine „Ren Tsuruga“ Perücke und über Cain Heels Haarfarbe. Schließlich würde ständiges färben die Haare beanspruchen. Yashirou meint nun, er solle aufgrund dieser vielen Dinge nicht seine Sinne verliehen, worüber Ren sich ein wenig ärgert und ihn mit Takarada vergleicht. Ren erzählt Yashirou zwar nicht was Takarada gesagt hat, holt sich jedoch seine Worte zurück in seine Gedanken. Takarada meinte nämlich, er müsse für seine Taten und Worte Verantwortung zeigen. Schließlich könnte es vorkommen, dass er seine Gefühle vor Kyoko nicht zurückhalten kann, dass quasi er in seiner Rolle als Cain plötzlich seine eigenen Interessen ausübt. Für Ren ist das undenkbar. Cains Herz soll gut bewacht sein. Er hätte sich einst gegen Rick aber für Kyoko entschieden. Seit dem Abend mit dem Omu-Reis-Essen, sei ihm klar geworden, dass er seine Dunkelheit besiegen möchte. Ren möchte es schaffen Cain Heel und B.J (Black Jack) bis zur Perfektion aus zu üben.


Kapitel 175

Der Schauspieler von Black Jack, den sagenhaften Mörder aus Europa, soll an diesem Tag bekannt gegeben werden. Eine Nebendarstellerin des Films, Manaka, unterhält sich mit ihrer Kollegin über den bisher noch unbekannten Cain Heel. Ein weiterer Darsteller namens Murasame Taira kommt dazu. Sie unterhalten sich nun ein wenig über den Film, Cain Heel und über seine zukünftigen Ziele. Murasame möchte irgendwann ebenfalls ein Hollywood Schauspieler werden, der Kuu Hizuri gleichkommt. Es ist für ihn eine Herausforderung in einem Film mitzuspielen, der in der Zukunft spielt (quasi der Black Jack der Zukunft), da hier viel mit dem Computer bearbeitet werden muss und er dadurch Hollywood reif ist. Da er Cain Heels Namen noch nie gehört hat, geht er davon aus, dass er ein ziemlich unbekannter Schauspieler sein muss. Manaka und er wundern sich warum der Regisseur Konoe gerade ihn ausgewählt hat.

Schließlich ruft der Regisseur sie in ein Studio, damit sie Cain Heel kennenlernen. Murasame wundert sich, warum Konoe so blau angelaufen ist. Als sie Cain Heel gegenüberstehen überkommt ihnen das Schaudern. Murasame glaubt, Cain Heel wäre bereits in seine Rolle als Black Jack geschlüpft. Er entdeckt schließlich ein Mädchen an seiner Seite (Setsuka). Diese flüstert ihn ständige englische Dialoge ins Ohr. Murasame interessiert sich für sie, wundert sich jedoch, warum er den Job angekommen hat, wenn er sich gar nicht auf Japanisch mit den Darstellern unterhalten kann.  Black Jack hätte zwar keine Texte in dem Film, aber dennoch müsse er sich irgendwie verständigen können.

Nach dem Meeting. Murasame erinnert sich. Bis vor 3 Jahren (jetzt ist er 21 Jahre alt) war er selber noch ein Straßenkerl, der in einer Region nahe Osaka als Schlägertyp bekannt war. Er ist überrascht über sich selbst, dass Cain Heel gerade ihn das Fürchten lehrt. Schließlich entdeckt er das Mädchen an seiner Seite - halt Setsuka - an einem Getränkeautomaten. Er überlegt, ob er sie ansprechen soll und sie zu irgendwas einlädt. Letztendlich will er es riskieren, auch wenn er damit ein Streit zwischen mit Cain Heel provozieren könnte, und geht nun auf sie zu.


Kapitel 176

Murasame spricht Setsuka an und meint, er hätte nie etwas von Cain Heel hört. Er fragt, ob er eventuell nur Theaterdarsteller war. Als er Cain als zweitklassigen Schauspieler, der nur Nebenrollen spielt, bezeichnet, schlägt Setsuka ihm die Wasserflasche an den Kopf. Sie meint, ihr Bruder sei kein zweitklassiger Schauspieler. Als Murasame hört, dass sie Geschwister sind, ist er etwas verwundert. Die beiden hätte mehr wie ein Paar ausgesehen. Als Setsuka (Kyoko) das hört, läuft sie rot an, was Murasame ebenfalls seltsam findet. Setsuka will nun gehen, aber er bleibt an ihr dran, um mehr über ihren Bruder zu erfahren. Als er sie fragt, welche Art von Rolle er zuvor gespielt hat, taucht Cain auf. Dieser meint nun zu Setsuka, sie hätte lange gebraucht. Sie sagt ihm, dass sie aufgehalten wurde. Cain verdeutlicht Murasame in japanischer Sprache, dass er seine Finger von Setsuka lassen sollte. Dieser ist nun total geschockt, dass Cain doch japanisch sprechen kann.

Regisseur Konoe hat Cains Reaktion mitbekommen. Er weiß natürlich, dass Cain Ren Tsuruga ist. Die Rolle als Cain Heel käme auch von ihm. Eigentlich wollte er erreichen, dass Cain so wenig wie möglich mit den anderen Darstellern kommuniziert, damit man ihn nicht entlarvt. Er fand es seltsam, dass er nun offenbart hat, dass er Japanisch sprechen kann. Zwar kommt Setsukas Rolle von Takarada, aber dennoch glaubt Konoe, dass sie ein guter Fang ist. Er ist sich sicher, dass der Film mit Cain Heel als Black Jack erfolgreich sein wird.

Derweilen sitzen Kyoko und Ren in der Kantine. Kyoko wundert sich, ob es in Ordnung war, dass Ren japanisch gesprochen hat. Für diesen ist das jedoch gut so. So hätte er sich verständlich ausgedrückt. Nicht zuletzt auch deswegen, weil Ren bereits bemerkt hat, dass er sich für sie interessiert. Kyoko switcht nun zu Setsukas Rolle. Sie fragt nun, ob ihr Englisch seltsam gewesen wäre. Cain meint, es wäre weder gut noch schlecht. Sie spreche nur manchmal viel zu höflich. Cain möchte nun wissen, wo sie es gelernt hat, so verdammt höflich englisch zu reden. Kyoko weiß in dem Moment nicht, wie sie auf diese irrelevante Frage antworten soll.

Ihr Gespräch wird in dem Moment von einem wütenden Murasame unterbrochen, da Cain mal wieder zu spät zu den Dreharbeiten kommt. Für ihn ist es wichtig, dass man gut zusammenarbeitet, egal in welchem Land der Film produziert wird. Da sich Cain jedoch unmöglich verhält, regt er sich darüber auf. Cain meint, er wolle nicht mit den anderen zusammenarbeiten. Murasame meint, dann würde er ihn dazu bringen. Cain sieht das als Challenge an und will es darauf ankommen lassen. Er erhebt sich aus seinem Stuhl.


Kapitel 177

Murasame schreckt zurück und läuft blau an. Er erinnert sich, einst mutig und brutal gewesen zu sein. Das Showbusiness lehrte ihn jedoch zurückzustecken, um an die Spitze zu kommen. Er wundert sich, ob Cain diese Ausstrahlung nur gespielt hat oder ob sie echt sei. Jemand der seine Hände noch nie mit dem Blut anderer beschmutzt hätte könne solche Emotionen nicht zeigen. Murasame Vergleich Cain mit dem wahren B.J.

Derweilen sind Kyoko und Ren mal wieder in einer Setsuka und Cain Unterhaltung. In dieser meint Cain, er hätte Spaß daran Murasame zu ärgern, bevor er ihn später platt macht. Kyoko denkt in dem Zusammenhang, dass diese Worte von Ren stammen könnten, bemerkt dann jedoch, dass er es in seiner „Cain Heel“-Rolle gesagt hat. Sie hat immer noch Probleme Cains Worte von Rens Worten zu unterscheiden. Kyoko stellt auch fest, dass sie noch nicht fest in ihrer Rolle als Setsu sitzt. Sie könne diese niedliche und düstere Rolle noch nicht hervor holen.

Plötzlich hält Cain aus heiterem Himmel seinen rechten Arm fest. Er möchte, dass Setsuka seinen Handschuh auszieht. Kurz nach dem Ausziehen streichelt er ihr über das Ohr und die Wange. Für einen Moment wird Kyoko nervös und bemerkt, dass er seine Armbanduhr nicht mehr trägt. Cain patscht ihr nun überall im Gesicht und streckt ihr dann graziös die Hand entgegen. Er sagt ihr, sie solle ihm den Handschuh wieder anziehen. Gesagt getan, als Setsuka wissen möchte was das sollte, meint Cain, er hätte sie verhätscheln wollen. Kyoko findet diese Situation unverständlich. Sie fragt sich, warum gerade in diesem Moment und.

Cain meint nun, sie sollten nun gehen. Kyoko hat zwar noch fragen, verkneift sich diese jedoch. Sie geht davon aus, dass Cain sagen würde, sie wäre viel zu süß und daher hätte er sie streicheln müssen. Kurz darauf werden ihre Gedanken bestätigt – Cain knallt ihr prompt dies als Grund entgegen. Kyoko bemerkt, dass sie in ihrer Setsu Rolle den Bruderkomplex besser spielte müsste.

Kurz darauf holt Cain Kontaktlinsen hervor und will diese auf der Herrentoilette einsetzen. Setsuka wundert sich, warum er dies nicht schon in ihrem Aufenthaltszimmer getan hat. Er meint nun, der Raum wäre ein besonderer Ort ihrer Zweisamkeit, wo er keine Gegenstände von der Arbeit mitnehmen sollte. Dieser Satz irritiert Kyoko wieder einmal dermaßen, dass sie ihre Setsuka-Rolle nicht ausspielt. Anstatt ihm mit auf die Toilette zu folgen – was Setsu wohl getan hätte – bleibt sie draußen und glaubt, Ren könne ihr nun wieder vorhalten, sie wäre keine gute Schauspielerin.

Ren holt auf der Toilette tief Luft und seufzt. Es sieht ganz danach aus als hätte er gewollt, dass sie ihm nicht folgt. Er hat Setsuka eine Kontaktlinsenschachtel gezeigt, holt auf der Herrentoilette jedoch noch eine Zweite hervor, in die er die Kontaktlinsen packt, die er momentan trägt.


Kapitel 178

Flashback: Einst wurde Kuon wegen seiner japanischen Abstammung von irgendwelchen ausländerfeindlichen amerikanischen Gangs niedergemacht. Er setzte sich jedoch zur Wehr.

Am Film-Set: B.J. Aussehen ist dermaßen unheimlich, dass es den Leuten am Set Angst einflößt – Ren hat nun blutunterlaufene Augen trägt allerdings kaum Make-up. Einige Mädchen machen sich Sorgen um Murasame, der die Sache jedoch verharmlost. Für Ren steht fest, dank Murasame wurden all seine Erinnerungen an die Demütigungen in der Vergangenheit wieder erwacht. Daher empfindet er Murasame als gefährlich.

Der Regisseur möchte nun das erste Aufeinandertreffen von B.J. und Murasames Rolle „Koji“ zur Probe spielen. Diese soll eigentlich harmlos ablaufen. Er erklärt kurz den Ablauf und fragt, ob er es des Verständnisses halber noch mal wiederholen soll. Murasame meint, er hätte alles verstanden. Setsu antwortet für Cain, er hätte alles verstanden. Das regt Murasame allerdings dermaßen auf, da Cain nun mal Japanisch versteht. Das posaunt er lauthals in die Menge. Cain meint, Murasame wäre erbärmlich. Dieser versteht jedoch nicht, was Cain damit meint und so erklärt Setsu es ihm. Sein Gehirn hätte noch mehr Löcher als ein alter Käse. Daher wäre er erbärmlich. Murasame kocht innerlich vor Wut, weil er von Ausländern zum Idioten gemacht wurde. Cain und Setsu ignorieren ihn und Cain ist erstaunt, dass Setsu den Sachverhalt so schnell verstanden hat. Kyoko gerät nun in Gedanken. Sie hätte aus ihren Erfahrungen mit Ren gelernt.  Kurz darauf streicht er Setsu durchs Haar, was Kyoko rot anlaufen lässt.

Die Szene beginnt. Cain verhält sich ziemlich ruhig und Murasame glaubt, dass er die Rolle nicht ernst nimmt, weil sie unter seinem Niveau liegt. Das macht ihm wütend. Er will Cain nun zeigen was es heißt sich mit einem Gangster wie ihn anzulegen und zielt nun mit seiner Faust in Cains Bauch-Richtung.


Kapitel 179

Kyoko ist ziemlich aufgeregt. Sie ist sehr gespannt, wie Ren alias B.J. nun reagieren wird, zumal die jetzige Situation anders ist, als sie im Skript steht. Ren weicht Murasames Attacke geschickt aus. Eigentlich hielt er sein Messer in der rechten Hand, doch als er Murasame in die Enge getrieben hat, entdeckt dieser das Messer plötzlich in seiner Linken. Zudem warf Ren ihn plötzlich ein Lächeln zu, das wie Kampffreude aussah. Kyoko entging dieses Lächeln ebenso wenig.

Der Regisseur bricht die Szene ab. Trotz der Tatsache, dass nicht nach Plan gegangen wurde, ist er hoch erfreut über den Ablauf. Murasame dagegen ist geschockt. Er stellt fest, dass Cain Heel ein erfahrener Kämpfer sein muss, da er Murasames Schwächen schnell erkannt hätte und das Messer ohne, dass Murasame es mitbekommen hat, in die andere Hand wechselte.

Derweilen ist Kyoko irritiert. Die plötzliche Emotion von B.J. – der eigentlich emotionslos sein soll – stört sie. Sie passt ihrer Meinung ebenso wenig zu Ren, der üblicherweise nie die Kontrolle beim Schauspielen verliert. Da Cain Heel nun mal auch nur eine Rolle ist, dürfte Rens eigentliches Verhalten auch hier zum Vorschein kommen. Sie wundert sich, wer die Person war, die so plötzlich Besitz über Rens Körper genommen hat, und steht nun kurz davor ihn danach zu fragen.


Kapitel 180

Flashback: Einst verprügelte Kuon ein paar Kerle, die sich wegen seiner Nationalität über ihn lustig gemacht haben. Sie entschuldigten sich nach einigen Attacken bei ihm, was Kuon jedoch nicht davon abhielt, weiter auf sie loszugehen. Kuon meinte in einem frechen Ton, er habe ihre Worte nicht verstanden. Immerhin sei er ein Japaner, die ja ihrer Meinung nach schlecht in Englisch wären. Kuon schlug weiter auf ihnen ein. Als er abermals mit seinem Fuß auf einen Typen eintreten wollte, ging Rick dazwischen und bat ihm damit aufzuhören. Kuon sah kurz darauf einen anderen Typen, der sich versteckt hatte, fliehen. Auf seiner Flucht stieß er Ricks Freundin Tina beiseite. Kuon hörte nicht auf Ricks Worte, sondern rannte dem Typen hinterher, um ihn fertigzumachen. Rick rief nur: „Hör auf, Kuon!“

Ren wird früh morgens um 1:40 Uhr wach, nachdem er diese Dinge geträumt hat und sich Ricks Worte hörte. Er erinnert sich nun an Setsukas Worte nach der Probeszene. Sie hatte gemeint, Cain hätte viel Spaß bei dem Schauspiel gehabt und sie hätte seine Rolle sehr eindrucksvoll gefunden. Cain wollte wissen, wie sie darauf kommt und so erzählte Setsu ihm, dass er gelacht hätte, was Cain im selben Moment schockierte und aus der Fassung brachte, da er es nicht bemerkt hatte. Setsu schaute ihn nur verwundert an. Ren wird in diesem Moment bewusst, dass er während der Szene zu Kuon wurde. Er hat Angst die Kontrolle zu verlieren und wieder so wie damals zu werden. Er zittert am Leib, doch dann kommt holt er sich Kyoko in seine Gedanken – ihre Hände, die ihn berühren – und scheint wieder lockerer zu werden. Ren schaut sich um und bemerkt, dass Kyoko gar nicht da ist.

Diese ist zu später Stunde noch einkaufen gegangen. Kyoko fühlt sich immer noch unwohl mit Ren in einem Zimmer zu schlafen. Außerdem lassen sie die Ereignisse nicht los. Sie hat gemerkt, dass Ren nach ihren Worten total eingefroren ist. Fast so als wolle er die Dinge gerne abstreiten. Kyoko wundert sich, wie es sein kann, dass jemand wie Tsuruga-san nicht gemerkt hat, dass er gelacht hat. Kurz darauf öffnet sich Kyokos Fahrstuhl und ihre Augen werden größer. Ren steht im Gang in einer Decke umhüllt und mit einem traurigen aber ernsten Blick. Kyoko möchte wissen von ihm wissen, ob irgendwas nicht in Ordnung sei.

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