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Kapitel: [001-020]
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Kapitel 181
Kyoko zählt Feen und versucht klare Gedanken zu bekommen.
Sie kann absolut nicht einschlafen, da Ren schlafend neben
ihr liegt und sich an sie kuschelt. Kyoko stellt fest,
dass er inzwischen nicht mehr am ganzen Leib zittert.
Was zuvor geschah. Kyoko ging zunächst davon aus, dass Ren
vor ihr steht. Er wollte von Kyoko wissen, wo sie war und
bat sie darum, nie wieder so spät am Abend nach draußen zu
gehen. Es wäre zu gefährlich. Kyoko verstand die Situation
nicht. Als er dann auch noch seine Arme auseinander
streckte und meint, sie solle zu ihm kommen, verstand
Kyoko nichts mehr. Ren sprach nun als Cain zu Setsu, sie
solle in seine Arme kommen. Kyoko verstand zwar immer noch
nicht so recht, aber sie tat was er sagte (aufgrund der
innigen Bruder-Schwester-Beziehung von Setsu und Cain) und
landete letztendlich neben ihm im Bett. Kyoko hatte das
Gefühl, ihn nicht alleine lassen zu dürfen. Deshalb hat
sie sich auch keine Ausrede einfallen lassen, die sie aus
der Lage herausgeholt hätte.
Kyoko ist sich eigentlich sicher, dass Ren nicht Cain Heel
gewesen sein kann. Schon damals hatte sie das Gefühl, wo
diese Typen sie angegriffen haben und Ren sie ebenfalls
attackiert hat. Die jetzige Situation erinnert sie an die
damalige Auto-Stunt-Szene, nach der Ren ebenfalls am
ganzen Leib zitterte. Kyoko redete sich jedoch ein, dass
es Cain heel sein muss, da sie sich nicht vorstellen
konnte, dass Ren so eine dunkle Seite besitzt. Kyoko
erinnert sich, dass Ren damals den Omu-Reis auch so
gegessen hat, als würde er etwas bekämpfen wollen. Sie
realisiert, dass es ein Problem von Ren sein muss und
nicht von Cain Heel.
Kapitel 182
Kyoko konnte die ganze Nacht
nicht schlafen. Sie schläft im Stehen beim Frühstück
machen ein, bemerkt es und meint, es wäre eine spezielle
Gabe, die sie fördern müsse. Allein mit Kochen und Nähen
könne sie die Aufmerksamkeit der Zuschauer nicht als
Schauspielerin auf sich ziehen.
Cain gibt ihr dann eine lange
Hose, die sie nun anzieht – Setsu hatte mal wieder das
kurze Höschen an. Er meint, die kurze Hose könne Murasame
Blicke aus ihr ziehen. Setsu versteht seinen Gedankengang
nicht – erst recht nicht, warum er ausgerechnet Murasame
erwähnt. Doch Cain will den genauen Grund nicht sagen.
Erwachsenen hätten halt Dinge, die sie niemandem verraten
wollen. Setsu fühlt sich wie ein Kind behandelt, dabei war
es ihr Nii-san der am Abend zuvor, wie ein einsames Kind
aussah.
Kyoko kommt wieder ins
Grübeln. War das gestern Abend wirklich Nii-san? Sie ist
sich sicher, dass er es nicht war. Sie fand den Ort, an
dem die Sache stattfand – nämlich den Flur – seltsam.
Jeder hätte sie belauschen können. Es kam ihr so vor als
wäre es ihm in diesem Moment egal gewesen. Außerdem,
eigentlich hatten sie beschlossen sich in ihrer Rolle auf
Englisch zu unterhalten. An dem Abend tat Ren es jedoch
nicht. Kyoko glaubt nicht, dass ein Schauspieler wie Ren
es ihr als Kouhai einfacher machen würde – schließlich hat
Kyoko angefangen, japanisch zu sprechen.
Schließlich werden Cain und
Setsu von dem Regisseur erwartet und ins Studio gebracht.
Dort sollen die Computer Grafiker Cain kennenlernen. Er
meint, nicht alles könne man mit Make-Up verfeinern. Sie
wären noch stark auf Computer-Grafiken angewiesen. Cain
bittet Setsu sich in den Raum von gestern zu begeben und
ein wenig auszuruhen. Doch Setsu möchte das nicht, weil
sie sich immer noch Sorgen um seine Verfassung macht. Cain
geht nun mit seiner Hand über ihr Gesicht. Ihm wäre
aufgefallen, dass sie nicht geschlafen hat – ihre Augen
seien rot. Sie solle ihm keine Sorgen bereiten. Ihm ginge
es wieder gut. Kyoko tut nun, was er sagt.
Seine
Aussage beweist Kyoko, dass Ren bereits gemerkt hat, dass
sie sich Sorgen um ihn gemacht hat und er gestern nicht
ganz er selbst war. Doch an seinen Blick von heute Morgen
hat Kyoko erkannt, dass er nicht darauf angesprochen
werden möchte. Deshalb beschließt sie, es auch nicht zu
tun. Trotzdem lässt sie das Thema nicht kalt. Sie ruft am
frühen Morgen Yashirou an, der aus der Dusche flitzt, um
das Telefonat abzufangen. Kyoko möchte von ihm wissen, ob
er etwas Bestimmtes über Ren weiß. Yashirou glaubt, dass
irgendwas vorgefallen ist, und macht sich Sorgen. Doch als
Kyoko es ihm erklären möchte, wird die Leitung
unterbrochen. Yashirou „Glückshände“ haben dafür gesorgt,
was ihn total deprimiert.
Kapitel 183
Kyoko wundert sich, warum
Yashiro aufgelegt hat. Sie beschließt Takarada anzurufen,
da dieser mehr über Ren wissen müsste. Dieser scheint
Kyokos Anruf bereits erwartet zu haben. Kyoko erklärt ihm,
dass sie das Gefühl hätte, Ren hätte seitdem er Cain Heel
spiele vor irgendwas Angst oder er würde sich wegen
irgendwas Sorgen machen. Kyoko meint, er gäbe ihr das
Gefühl, zu zerbrechen, wenn sie ihn jetzt allein lassen
würde. Sie verhofft sich nun eine Erklärung dafür von
Takarada. Dieser meint jedoch, er könne ihr die genauen
Details nicht ohne seine Zustimmung nennen. Allerdings
könne er ihr zumindest sagen, dass einen Kampf gegen sich
selbst führe. Ren würde sein eigenes Ich hassen und daher
gegen dieses gewinnen wollen. Takarada möchte nicht, dass
Ren am Ende denkt, verloren zu haben. Daher bittet er
Kyoko an seiner Seite zu bleiben und ihre Funktion als
Talisman auszuüben. Kyoko erfährt, dass das auch der Grund
ist, warum er sie an Rens Seite gesetzt hat und nicht
wegen seines schlechten Essverhaltens. Kyoko hat jedoch
keine Ahnung, inwiefern sie Ren unterstützen soll. Sie
fragt Takarada und dieser sagt ihr, sie müsse einfach nur
ihre Gefühle über Setsu wiedergeben. Wenn er ihr wichtig
sei, dann dürfe sie jetzt keine unüberlegten Dinge tun.
Kyoko hat verstanden und meint, sie vertraue in Ren.
Takarada fragt sie nun, ob
das alles sei, was sie zu besprechen hätte. Kyoko spricht
nun auf etwas völlig Banales an. Sie meint, ihre wäre
aufgefallen, dass Rens Haare auf einmal ziemlich wellig
sind. Takarada meint, darüber solle sie im Schlaf
nachdenken und legt letztendlich auf. Er wundert sich, ob
Kyoko Langeweile hat, wenn sie über so etwas nachdenkt.
Dies wiederum bereitet ihm Sorge. Eigentlich wollte er
dafür sorgen, dass Ren bei Kyoko seinen männlichen Charm
spielen lässt und die beiden normal miteinander umgehen,
damit Kyoko erkennt, dass sie im Bereich "Liebe"
Fortschritte machen müsse. Er meint, sein Plan hätte nicht
so recht funktioniert.
Was Takarada nicht weiß,
Kyoko hat am Telefon nur ein Thema gewählt, dass sie von
ihren wahren Gefühlen ablenken soll. Denn kam ihr die
Sache mit Ren und ihr zusammen im Bett in den Sinn und
darüber wollte sie mit Takarada nicht reden. Sie freut
sich, dass sie Takarada mit ihren Schauspielkünsten
täuschen konnte. Sie beschließt nun, ihr Bestes zu geben.
Derweilen führte sich eine
Schauspielerin namens Aika vor der bevorstehenden Szene.
Murasame beruhigt sie. Zwar würde man Cain Heel momentan
unheimlich geschminkt haben, aber in ihm stecke immer noch
ein Mensch. Er hält nun Ausschau nach Setsu und bekommt
sofort einen bösen Blick von Cain zugeworfen.
Kyoko weiß, dass sie spät
dran ist. Sie taucht schließlich am Set auf und macht eine
schockierende Entdeckung. Sämtlich Stuff-Mitglieder,
Schauspieler und sogar der Regisseur schauen geschockt in
eine Richtung. Sie erblickt nun Ren, der Murasame
hinterrücks in seine Mangel nimmt. Die Situation schaut
für Kyoko zu echt aus, um gespielt zu sein.
Kapitel 184
Ren verliert abermals die
Kontrolle über seine Rolle. Er erinnert sich daran, wie
ein Kerl Kuon sagte, dass er ein missratener Mensch wäre
(jemand der gleichzeitig Amerika, Russe und Japaner sei).
Am Set sind alle aufgelöst. Der Regisseur wundert sich,
was in Ren gefahren sei und ob das mit zu seiner Rolle
gehöre. Die Staff-Mitglieder beschließen Matten auf dem
Boden zu legen, damit Murasame weich fällt, wenn Cain ihn
loslässt. Murasame kann es
kaum fassen, dass er in dieser aussichtlosen Lage ist. Er
beschließt Cain mit sich zu reißen, damit er nicht als
Loser dasteht. So fallen schließlich beide. Ren kann sich
erst wieder von "Kuon" losreißen,
als Kyoko alias Setsuka ihm in den fallenden Moment etwas zuruft. Die Matten
sichern jedoch nur eine Person. Murasame fällt auf die
Matten und Cain gelingt in der Luft eine Drehung, sodass
er auf beiden Füßen landet. Die Staff-Mitglieder sind
begeistert, was er alles drauf hat.
Während sich der Regisseur und die Staff-Mitglieder um
Murasame kümmern, geht Setsuka zu Cain. Sie ist
begeistert, wie toll seine Maske und Schminke geworden
ist. Setsuka beschließt Foto davon mit ihrem Handy zu
machen. Die Staff-Mitglieder sind überrascht, dass sie so
ruhig bei der jetzige Atmosphäre im Studio bleibt.
Derweilen kümmern sich der Regisseur und Staff-Mitglieder
um Murasame. Dieser hat erkannt, dass Cain manchmal
monströser ist und in manchen Situation den Kampf liebt,
allerdings bisher nie ernst gemacht hat. Diesesmal hätte
er ihn voll erwischt und zum Brodeln gebracht.
Cain und Setsuka essen nun zusammen. Cain möchte plötzlich
wissen, warum sie ihm keine Fragen stellen, wodurch es
dazu gekommen ist. Setsuka meint, es interessiere sie
nicht. Wahrscheinlich hätte Murasame ihn provoziert.
Allerdings hätte sie Angst gehabt und ihn deshalb gerufen.
Cain (Ren) meint nun, er hätte ihre Stimme gehört. Dank
dieser wäre er erneut gerettet worden (zuletzt als diese
kriminellen Typen beide angegriffen haben). Er bedankt
sich bei Setsuka (Kyoko).
Kapitel 185
Während der Szene, in der
Cain Murasame würgte, passierte irgendwo in einem Zimmer
Folgendes: Sho hat Ausnahme der Dark Moon Feier entdeckt.
Er ist furchtbar sauer, dass Kyoko sich von Kijima um den
Finger wickeln lassen hat und sich so stylen lassen hat.
An Rens Gesicht will er erkennen, dass auch sein Interesse
nun für sie gestiegen ist. Vor Shoko will er natürlich
nicht zugeben, dass er sauer ist, sein Gesicht sagt aber
was anderes. Sho hat Kyoko auf die Mailbox gesprochen und
gemeint, sie wäre ein gestaltverändernder Dämon. Dennoch
beschließt er, ihr seine Wut noch am persönlichen Leib
spüren zu lassen.
Kyoko hört Shos Nachricht auf
ihrer Mailbox. Sie ist erleichtert, dass Ren noch im Bad
ist und nichts von Shos Nachricht mitbekommen hat. Sie
malt sich zunächst aus, wie Rens Strafe für sie hätte
aussehen können, wenn dank dieses unvorsichtigen
Verhaltens seine Tarnung als Cain Heel aufgeflogen wäre.
Kyoko realisiert allerdings, dass Ren seine Rolle sowieso
nicht ablegen würde, vielmehr eine private Unterhaltung
starten würde. Außerdem wäre er in seiner jetzigen
Verfassung sowieso noch lustlos, da Ren immer noch
geschockt über sein Handeln Murasame gegenüber sein
müsste. Kyoko empfindet es als gutes Zeichen, dass ihre
Stimme sein wahres Ich wieder zurückgeholt hat.
Kyoko erinnert sich an Rens
Worte, sie hätte dafür gesorgt, dass er das Filmprojekt
nicht ruiniert. Sie ist sich sicher, dass diese Worte auch
aus Rens Mund kamen und nicht aus Cains. Kyoko meint,
bisher hätte sie immer nur Vermutungen gehabt, was gerade
in Ren in seiner Cain Heel Rolle vorgeht. Diese scheinen
sich allerdings zu bewahrheiten.
Plötzlich klingt es an der
Tür. Kyoko wundert sich, dass kurz nach Mitternacht noch
jemand kommt. Der Regisseur ist gekommen, um mit Ren über
den Vorfall zu reden. Er möchte so lange warten, bis er
aus dem Bad kommt.
Derweilen sitzt Ren in der
Badewanne. Er erinnert sich an das, was Murasame gesagt
hat und was Kuon zum Ausflippen gebracht hat. Murasame hat
behauptet, Cain würde seine japanischen Wurzeln abstreiten
und deswegen auf Japaner hinabschauen. Gerade weil er so
ein abscheulicher Mensch wäre, der noch nicht einmal zu
Unterhaltungen bereit wäre, würde er sich nicht von seiner
„B.J.“-Rolle unterscheiden. Er wäre wie ein kaltblütiger
Mörder.
Es beunruhigt Ren, dass so
eine Kleinigkeit Kuon zum Ausflippen bringt. Es wundert
ihn allerdings auch, dass Kyoko ihn nicht auf seine Gründe
angesprochen hat. Stattdessen wäre sie voll und ganz in
ihrer Rolle als Setsu gewesen. Er führt nun ein inneres
Gespräch mit Kuon, in dem Ren meint, Kuon solle sich
schämen. Er dürfe sich nur an die Zeiten erinnern, in
denen er ernsthaft geschauspielert hätte und seine Rolle
liebte. Denn nur so könne er den Neubeginn schaffen, wenn
er der festen Überzeugung sei, dass er Schauspielen liebt.
Kuon dürfe sich nur an die Dinge erinnern, die im
Zusammenhang mit Schauspielen stehen. Denn nur so könne er
stolz auf sich sein und andere seien auch stolz auf ihn.
Kapitel 186
Einer der Staff-Mitglieder fragte Cain, ob er später mit
ihnen privat etwas unternehmen möchte. Doch Dieser
reagierte nicht, was Murasame wütend machte. Er meinte,
Cain solle aufhören so zu tun, als könne er sie nicht
verstehen. Schließlich spreche er Japanisch. Murasame war
wütend, weil er nicht kapierte wie wichtig Zusammenarbeit
ist. Cain argumentierte die Situation damit, dass er nur
seinen Job als Furcht einflößenden Mörder tue. Im Job
würde er kooperieren, privat müsse er mit ihnen nichts zu
tun haben zumal jemand, wie er selbst nichts davon hätte,
sich mit ihnen abzugeben. Cain meinte, ihr Hirn bestünde
aus Käse, da sie so was Einfaches nicht verstehen wollen.
In dem Zusammenhang sagte Murasame wütend, er wundere
sich, wer gesagt hat, dass Briten Gentlemen wären.
Diese Situation erfährt Kyoko von dem Regisseur. Er meint,
Murasame hätte „gemischtes Blut“ und „kaltherzigen Mörder“
auf einen Schlag ausgesprochen, daher sei Cain Berserk
gelaufen. Der Regisseur erklärt, dass die Staff-Mitglieder
versucht hätten, Murasame aufzuhalten, was ihnen
letztendlich nicht gelungen ist. Er sei besorgt um Ren.
Dieser hätte ohne seine Zustimmungen einen Komplex wegen seiner Abstammung mit in
seine "Cain Heel"-Rolle eingebaut. Er fragt Kyoko, ob sie denkt, dass
Ren das packe. Kyoko glaubt, dass er das kann. Denn Ren
hätte ihr selbst mal gesagt, dass zum Schauspielen auch
gehöre, Dinge zu erforschen, die nicht im Skript stünden. Der Regisseur wundert sich, warum
sie ihn noch nicht auf die Gründe für seinen Aussetzer angesprochen hat. Kyoko
,erklärt,
keine Fragen zu stellen, das gehöre zu der Rolle als Setsu.
Denn egal welchen Grund Setsus Nii-san hätte, sie würde
immer zu ihm stehen. Demzufolge spiele es keine Rolle, ob
sie ihm Fragen stelle oder nicht. Setsu würde nur die
Sicherheit ihres Bruders interessieren.
Kyoko geht nun Richtung Badtür. Sie möchte schauen warum
ihr Nii-san so lange im Bad braucht. Der Regisseur ist
etwas stutzig. Immerhin könnte sie ihn nackt unter der
Dusche erwischen. Kyoko sieht Schaum auf dem Boden. Sie
denkt zu sich, er würde wohl Schaum mögen. Setsu spricht
ihren Nii-san an und fragt, ob er in der Badewanne spiele.
Sie nimmt den Vorhang weg und sieht Cain in der Wanne
liegen, umgeben von Schaum und Schaummännern
(„Schneemänner“ aus Schaum). Setsu macht Cain darauf
aufmerksam, dass der Regisseur sich mit ihm unterhalten
wolle.
Derweilen bei Yashiro. Er arbeitet und ist hungrig, möchte
jedoch nichts essen, um an Rens Seite nicht fett
auszusehen. Er hat inzwischen ein neues Handy und wundert
sich, ob Kyoko ihm wohl noch erzähle würde, was
vorgefallen ist.
Der
Regisseur erfährt, dass Kyoko morgen wieder in ihrer Rolle in BOX-R drehen wird.
Der Regisseur ist überrascht, da er bisher nicht gewusst hat, dass Kyoko sowohl Dark Moons Mio
als auch BOX-Rs Natsu spielt (er wusste, dass die beiden Rollen von derselben
Schauspielerin gespielt werden, aber nicht, dass es sich bei dieser um Kyoko
handelt). Kyoko erklärt, dass sie nun 3 Tage für BOX-R drehen wird und danach
wieder Setsu spielt. Bevor der Regisseur geht, meint er, dass die Rolle der Heel
Geschwister nun besser verstehe. Ren entschuldigt sich für seinen Aussetzer und
meint, er wolle seine Rolle als Cain Heel noch mal überarbeiten. Er sei froh, das Murasame nichts
passiert ist. Der Regisseur sagt daraufhin, Murasame hätte auch verstanden, dass
er zu weit gegangen sei. Sollte er abermals auf Cain Heels Abstammung zu
sprechen kommen, dann dürfe so etwas allerdings nicht noch einmal vorkommen. Während die beiden sich noch unterhalten, denkt Kyoko
nach. Sie glaubt nicht, dass "Cain Heel" wegen seiner Abstammung ausrasten
würde. Wäre dem so gewesen, dann hätte Ren gesagt, dass dieser Part mit zu
seiner Rolle als Cain Heel gehöre. Stattdessen bedankte er sich bei Kyoko, weil
sie ihn vor schlimmeren Dingen bewahrt hat. Kyoko realisiert, dass dieser
Ausraster von Ren kommen muss und nur Murasames Aussage, er wäre ein
kaltblütiger Mörder, als Grund in Frage kommt.
Kapitel 187
Yashiro erfährt früh am
Morgen von Ren, dass sich Kyokos Termine verändert hätten.
Ihr Dreh würde erst am nächsten Tag stattfinden. Deshalb
hätte sie eben sehr eilig gehabt, zur Schule zu gehen. So nebenbei erklärt Ren Yashiro, dass Kyoko ihre Schulpflichten sehr ernst nimmt.
Sie hätte ihre Uniform immer dabei, damit sie im Fall der
Fälle zur Schule gehen kann –halt immer dann, wenn sie
freie Zeit zur Verfügung hat. Ihre Love-Me-Kleidung hätte
sie auch immer dabei.
Schließlich taucht Takarada
auf. Zunächst einmal erfährt man, dass er Kyoko zur Schule
bringen lassen wollte, aufgrund ihrer Terminveränderungen.
Doch Kyoko ärgerte sich darüber, immerhin würde sie ihre
Pflichten ernst nehmen. Takarada erklärt Ren und Yashiro,
dass es an der Zeit sei, Kyoko einen Manager zu zu teilen.
Ren findet die Idee gut und Yashiro wundert sich, warum er
nicht einlenkt und sagt, es sollte eine Managerin sein und
kein klassischer Manager. Ren macht Yashiro nun ein
Kompliment, dass es für ihn eine Ehre sei mit einen
klassischen Manager wie ihm zusammenzuarbeiten. Yashiro
findet das sehr verdächtig. Takarada macht sich eine
Zigarre an und bemerkt, dass Ren bei guter Laune ist. Er
meint, sie (Jelly und Takarada) sollten jetzt gehen. Bevor
Takarada geht, lädt er Ren zum Teetrinken ein. Ren nimmt
die Einladung (freudestrahlend) an. Während Takarada und
Jelly gehen, stellt sich heraus, dass Takarada Ren
eingeladen hat, damit er ihm seine Probleme anvertraut.
Doch Takarada hat große Zweifel, dass Ren es tun wird. Er
weiß nicht so recht, was er tun soll.
Kyoko kommt in der Schule an
und begegnet dort Mimori, die ziemlich sauer ist, dass
Kyoko immer noch dort zur Schule geht. Kyoko erfährt, dass
demnächst eine Prüfung ansteht. Sie möchten den Lernstoff
unbedingt nachholen und die Prüfung schaffen. Deshalb
versucht sie sich im Unterricht zu konzentrieren. Dennoch
geht ihr Ren nicht aus dem Kopf. Kyoko kennt Ren
inzwischen gut und weiß, dass seine gute Laune nicht
unbedingt „gute Laune“ bedeutet. Sie weiß, dass er gerne
ein „Fake-Lächeln“ aufsetzt. Kyoko wundert sich, warum er
nach solchen Ereignissen lachen kann.
Schließlich muss Kyoko
enttäuscht feststellen, dass sie die wichtige
Unterrichtsstunde wegen ihrer Gedanken verpasst hat. Kyoko
überlegt weiter. Sie kennt das Gefühl von Wut besessen zu
sein und die eigenen Gefühle nicht mehr unter Kontrolle zu
haben. In dem Zusammenhang erinnert sie sich an den
Videodreh für Shos Musikvideo. Sie wundert sich, ob Ren
ein anderes Ich hat, das seine Sinne kontrolliert und von
dem diese negative Energie kommt. Kyoko meint, sie wüsste,
dass sie ihre Situation mit Rens vergleicht. Dennoch
machen sie die Worte von Takarada stutzig, dass er einen
Kampf gegen sich selbst führt. Kyoko nimmt an, dass
Takarada ihr nicht mehr erzählen wollte, weil es etwas mit
seiner „Landmine“ zu tun hätte. Das wiederum bringt sie
darauf, dass in Ren eine rätselhafte tiefschwarze
Dunkelheit stecken müsste. Niemand könne ihn erreichen.
Doch dann fallen ihr Rens Worte ein: „Hier kann ich keine
tieferen Gefühle für jemanden zulassen.“ (aus Kapitel 67)
Kapitel 188
Kyoko ist in der Schule beim
Essen und erinnert sich an Rens Worte, die er ihr einst
erzählt hat, während sie in ihrem Boo-Kostüm war. Er könne
„hier“ niemand der wichtig ist an seiner Seite haben.
Damit meine er nicht nur das Showgeschäft sondern generell
überall. Es hat für Kyoko den Anschein, als gönne er sich
keine Liebe. Sie denkt weiter nach, bezieht die jetzige
Ereignisse mit ein und kommt auf die Idee, dass seine
Landmine etwas damit zu tun haben könnte, das wegen Ren
jemand hat sterben müssen.
Ren ist derweilen beim Filmen
eines neuen Projektes. Er strahlt über das gesamte Gesicht
und Yashiro findet es unnormal. Ihm ist inzwischen auch
aufgefallen, dass Ren seine wahren Gefühle mit
„Freudestrahlen“ verbergen möchte. Für Yashiro steht
fest, dass irgendwas vorgefallen sein muss. Ihm ist
allerdings auch bewusst, dass Ren sich ihm niemals
anvertrauen würde. Yashirou macht sich große Sorgen um ihn
und wundert sich, ob es Ren gut geht.
In einem Aufenthaltsraum
bietet Kijima – der in derselben Serie wie Ren mitspielt –
Ren Taiyaki an. Dieser lehnt ab und so unterhalten sie
sich kurzzeitig übers Essen. Ren meint, früher hielt
seine Familie oft üppige Mahlzeiten. Kijima wundert sich,
ob Ren damit meine, dass er zu viel essen musste. Wie sich
nun herausstellt hat Kijima den Taiyaki als Nachtisch
gekauft, um zu schauen, ob er gut schenkt. Er hätte dann
einen Grund Kyoko eine SMS zu schreiben. Yashio wird
hellhörig. Ren erfährt dann auch noch, dass Kyoko und
Kijima ihre Handynummer ausgetauscht haben. Kijima
erklärt, er habe sie mit Leichtigkeit auf der Party
bekommen können, als er Kyoko erzählt hätte, dass Ohara
und Itsumi ihm ihre schon gegeben haben. Yashiro kann es
innerlich kaum fassen wie naiv Kyoko doch ist. Ren dagegen
schmunzelt vor sich hin.
Kyoko erhält nun eine SMS von
Kijima. Sie liest nun Kijima als Absender und als Betriff
„Nachtisch“. Sie ist ziemlich überrascht, dass er ihr
schreibt. Noch dazu freut sie sich darüber, dass die
Nachricht so süß aussieht (mit vielen Emotionen etc.).
Bisher hätte sie nur schlichte SMS von Kanae bekommen, die
sich über ihre „emotionsreiche“ SMS aufgeregt hätte. Kyoko
freut sich riesig über Kijimas SMS. Sie ist kurz davor
eine „emotionsgeladene“ Nachricht an Kijima
zurückzuschicken, tut es dann aber doch nicht, da er ihr
Senpai sei und sich sowas nicht gehöre.
Derweilen ist Yashiro immer
noch am grübeln. Er denkt, dass Kijima Kyokos
Leichtfertigkeit ausgenutzt hätte. Er wäre ein Playboy der
die passenden Flirtsprüche parat hat. Yashiro bemerkt,
dass Ren immer noch bei guter Laune ist. Er überlegt
weiter, Kyoko als Love-Me-Mitglied #1 würde Kijima niemals
darauf antworten. Daher ist er ebenfalls erleichtert. Als
Kijima dann jedoch eine Antwort bekommt sind Ren und
Yashiro gleichermaßen geschockt. Kijima ist überrascht,
dass zumindest eine Zeile in dem Text bunt ist und
präsentiert sie Yashiro und Ren. Ren hat noch nie zuvor so
eine bunte Nachricht von Kyoko bekommen. Yashiro sieht es
in seinen Augen und an seinem Mund: Ren ist wütend, da er
nicht mehr lacht.
In der Zwischenzeit steht Sho
auf. Shoko ist überrascht, dass er so früh weggeht und das
an seinen freien Tag. Sie
möchte wissen, wo er hin will und bittet ihn, pünktlich
wiederzukommen. Sho antwortet, er würde zur Schule gehen.
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